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MySQL überrascht mich immer wieder. Gerade ist mir aufgefallen, dass es in der Version 5.0 möglich ist, über mehrere Datenbanken hinweg Foreign Keys zu setzen. Der Syntax dafür lautet wie folgt:
FOREIGN KEY(`blub`) REFERENCES `andereDatenbank.andereTabelle` (`column`) ON …
Und ja, das funktioniert wirklich und ja, der MySQL Server enforced die Foreign Keys richtig. Und ja, ich bin mir ziemlich sicher, dass das in der Version 4.1 noch nicht ging.
Juli 17th, 2007
Categories: Arbeit, Technisches | Author: Marcel Noe | Comments: No Comments |
Erinnern Sie sich nicht auch manchmal an die schönen Dinge der Schulzeit zurück? Mal Hand auf’s Herz, wem fehlen sie nicht, die lustigen (und meist total sinnlosen) Experimente aus dem Chemieunterricht? Einen Teil des Chemiefeelings (mit teilweise richtig coolen Experimenten) können sie nun auf http://www.netexperimente.de/ wieder erleben. Wer dannach Lust auf mehr hat, dem kann ich die Weihnachtsvorlesungs der Chemiker der Universität-Karlsruhe empfehlen.
Juli 7th, 2007
Categories: Chemisches | Author: Marcel Noe | Comments: No Comments |
Durch einen freundlichen Hinweis von Christoph erfuhr ich heute von einem Google Vortrag in der Uni, den ich auch spontan besuchte. Der Vortrag wurde von Thomas Hofman gehaltern, seineszeichens “Director of Engineering” bei Google in Zürich. Davor war er Professor an der ETH.
Der Vortrag war sehr interessant, einige bemerkenswerte Dinge möchte ich hier in Auszügen wiedergeben.
(weiterlesen…)
Juli 5th, 2007
Categories: Arbeit, Studium, Technisches, Uni-Leben | Author: Marcel Noe | Comments: 2 Comments |
Einer meiner Kunden hatte nach einem Datenbankredesign das Problem, dass einige Anwendungen noch nicht auf das neue Datenbankdesign umgestellt war. Also hatten wir die Idee, mittels Views die alte Struktur auf Basis der neuen Datenbank nachzubauen. Es stellte sich nun folgendes Problem: Die neue Datenbank befindet sich auf einem ganz anderen Server wie die alte. Nach einigem Überlegen fassten wir den Plan, die Views auf dem entfernten Datenbankserver, auf dem sich auch die neue Datenbank befindet, zu definieren und diese als Federated Tables auf dem Datenbankserver, mit der alten Datenbank einzubinden. Zangsläufig ergab sich daraus für uns die Frage, ob es überhaupt möglich ist, Federated Tables auf Views zu definieren. Um es kurz zu fassen: Es ist möglich! Ein Select auf die Federated Table ist sogar recht performant.
Wie sich jedoch leider herausstellte, überträgt die Federated Storage Engine bei einem Join den gesamten Inhalt der Tabelle, was dazu führt, dass ein Join gelinde gesagt – äh – nicht wirklich performt. In unserem Testfall dauert ein Join über zwei Tabellen über 20 Sekunden. Insgesamt war die Lösung also leider nicht für den praktischen Einsatz geeignet.
Das Problem mit dem Join ist den MySQL Entwicklern übrigens bekannt, und Abhilfe wurde in Aussicht gestellt. In welcher Version diese Verfügbar sein wird, ist mir allerdings nicht bekannt.
Juli 3rd, 2007
Categories: Arbeit, Technisches | Author: Marcel Noe | Comments: No Comments |
19:55 < daniel> Kann mir jemand das hiererklären?
19:56 < daniel> some_binary: libgcc_s.so.1: version `GCC_4.2.0′ not found
(required by /usr/lib/libstdc++.so.6)
19:58 < marcel> daniel: dein binary wurde wohl mit einer anderen gcc version
compiliert als deine libstdc++
19:59 < daniel> Also eigentlich bezieht sich das ‘required’ auf some_binary und
nicht auf libstdc++.so.6 ?
20:09 < daniel> Argh. Vergiss meine Frage, ich hab das Problem gefunden
20:11 < marcel> was awr es denn?
20:12 < daniel> some_binary brachte seine eigene lib_gcc.so.1 mit, und der
fehlte das Symbol
Juli 1st, 2007
Categories: Technisches | Author: Marcel Noe | Comments: No Comments |
Der heutige Tag war doch reichlich verpeilt. Um 15 Uhr hab ich es dann endlich aus dem Bett geschafft. Die Tatsache wikt weniger dramatisch, wenn man bedenkt, dass wir Securities bis um 5 Uhr morgens Schicht hatten. Letztendlich war ich dann gegen halb Sieben im Bett.
Der größte Teil des Festes verlief recht ruhig. Moritz und ich waren die meiste Zeit entweder zum Bewachen irgendwelcher Notausgänge oder als mobile Einheit im Innenbereich im Einsatz. Das spektakulärste war eine Schnapsleiche, die wir aufwecken und vom Gelände begleiten mussten. Ansonsten wurden wir von ein paar Leuten angesprochen, die entweder wissen wollten, wo der Drum & Base bereich ist, oder ob man in der Disco rauchen darf. Unsere “Security” T-Shirts wurden von ein paar Leuten kommentiert und zwei Personen wollten sogar ihre T-Shirts mit uns tauschen, eine davon weiblich.
Nachdem wir um 5 Uhr alle Leute vertrieben hatten, und uns dem auch für uns gemütlicheren Teil des Tages widmen wollte, wurde es nochmal aufregend. Eine Person kam auf uns zu und fragte uns, ob wir vielleicht ein paar Tempos hätten, um seinen Freund zu verarzten. Tempos hatten wir zwar keine, dafür aber einen ganzen Trupp Sanitäter, die sich dem verletzen angenommen hatten. Besser gesagt, den beiden verletzten. Dem einen mit der dicken Lippe, der fröhlich vor sich hinblutete, und dem anderen, mit der dazu passenden, aufgeplatzen Hand – zumindest die Frage, wer wen geschlagen hat, war somit recht schnell geklärt.
Jedenfalls bestand der Geschlagene darauf, Anzeige bei der Polizei zu erstatten – also riefen wir die Polizei, die auch prompt kam. Nun kommt das eigentlich interessante an der ganzen Geschten: Die 2 Polizisten hatten ein Kamerateam der ARD mitgebracht(sic!) die auch sofort mit Filmen anfingen. Dies gefiel dem Schlagenden und seinem Kumpel, der daneben stand dann doch etwas weniger und es wurde nochmal etwas lauter. Nachdem die Polizei die Aussage aufgenommen hatte, und wir den wild-um-sich-fuchtelnden Kumpel des schlagenden von der Kamera weggezogen hatten, kehrte wieder Ruhe ein und auch wir kamen zu unserem wohl verdienten Feierabendbier.
Juli 1st, 2007
Categories: Uni-Leben | Author: Marcel Noe | Comments: No Comments |
Endlich: Auch ich habe ein Blog! Eigentlich wollte ich das ja schon seit einigen Jahren. Und jedes Jahr habe ich eine neue Ausrede gefunden, es nicht zu tun. Zunächst einmal waren die Zweifel: “Was soll ich denn schreiben” und “Interessiert das überhaupt irgend jemanden” – war es doch so, dass die Dinge, die mich wirklich beschäftigten, von so privater Natur waren, dass ich sie lieber nicht öffentlich ins Netz stellen sollte.
Als die Frage nach dem Inhalt halbwegs geklärt war, und ich zu der Entscheidung gekommen war, dass jeder für sich selbst entscheiden muss, ob es ihn interessiert oder nicht, kam auch schon das nächste Problem, nämlich welche Software denn zu verwenden sei.
Als geschlagener Web-Entwickler, der sein tägliches Brot mit dem Erstellen von Internet-Portalen bestreitet gab da natürlich keine Frage, die einzige Option war: selber machen!
… aber wann? Nachdem man die kühnen Pläne der eigenen Blog Software seit 2 Jahren vor sich hingeschoben hat, schien das Projekt kurz vorm Scheitern.
Letztendlich überzeugte mich Ulli, das etwas neu zu programmieren, was es in tausendfacher Ausführung schon zum fertigen runterladen gibt, ein reichlich albernes Unterfangen ist. Und so hab ich allen falschen Stolz über Bord geworfen, und mich entschieden, auf WordPress zu setzen.
Nach einem weiteren halben Tag Installation, Themes aussuchen und Konfiguration ist es geschafft: Ich habe ein Blog!
Juli 1st, 2007
Categories: Selbstmanagement | Author: Marcel Noe | Comments: 1 Comment |
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