On the road again


Lieber Leserin, lieber Leser,

zunächst einmal möchte ich mich entschuldigen, dass ich so lange schon nichts mehr geschrieben habe. Viel ist passiert in der letzten Zeit, genüg was es eigentlich wert wäre, seperat gebloggt zu werden – ob ich dazu die Muße habe weiss ich allerdings noch nicht.

Das interessanteste wahr wohl mein zweiwöchiger Tripp nach Colorado. Für mich war das ja der erste Aufenthalt in den USA und ich muss sagen, es hat mich sehr beeindruckt. Ich muss ja zugeben, dass ich anfangs sehr skeptisch und unsicher war, weil ich nicht wusste was mich erwartet. Und auch zugeben muss ich, dass ich, was dieses Land angeht, sehr viele Vorurteile hatte. Für mich war es auf jeden Fall eine sehr wichtige Erfahrung, und eine Menge neuer Eindrücke, die erst einmal verarbeitet werden mussten.

Der eigentliche Anlass für die Reise war ja eher beruflicher Natur, Artus hatte mich zum diesjährigen PASS Community Summit eingeladen, der größten Veranstaltung rund um das Thema Microsoft SQLServer. Die Veranstaltung war sehr stark auf das Thema Business Intelligence konzentriert, was ja auch gerade mein Studienschwerpunkt ist. So konnte man durchaus das ein oder andere interessante mitnehmen. Das Beste an der durchaus sehr guten Veranstaltung waren allerdings die vielen interessanten Leute, die wir kennengelernt haben.

Nach den USA gab es noch zwei Wochen privaten Urlaub mit Freunden in Mallorca, der auch sehr schön und vor allem sehr erholsam war. Für mich war das der erste richtige Urlaub seit über drei Jahren, und vor allem die Gelegenheit, mal wieder auf den Boden zurück zu kommen. Gerade das letze Jahr war viel anstrengender als ich dachte, und wie gestresst ich wirklich war, merkte ich eigentlich erst, als ich mal eine Zeit ganz ohne Stress geniessen konnte.

Frisch erholt zurück hatte ich nun endlich die Energie, mich mal um ein paar Dinge zu kümmern, die ich schon eine ganze Weile vor hatte, für die sich allerdings nie die Zeit gefunden hat. So habe ich einige Bastelprojekte wieder aufgenommen – unter anderem habe ich eins von fd0s Etherrapes zusammenbebaut und endlich mit dem lang geplanten Laser Beamer angefangen, den ich schon seit 5 Jahren bauen wollte. Ausserdem habe ich beschlossen, dieses Jahr etwas mehr an der Uni zu tun (geplant sind 1 Vertiefungsfach, 3 Wahlpflichtfächer, 1 Seminar und 1 Studienarbeit – mal sehen, wieviel davon am Schluss noch übrig ist. ;-) , wieder einen Tanzkurs angefangen und schon viel für meine Kunden gearbeitet.

Ich glaub, ich sollte öfter Urlaub machen, das tut nämlich gut. :-P



Computing with 1000s of computers can be fun


Durch einen freundlichen Hinweis von Christoph erfuhr ich heute von einem Google Vortrag in der Uni, den ich auch spontan besuchte. Der Vortrag wurde von Thomas Hofman gehaltern, seineszeichens “Director of Engineering” bei Google in Zürich. Davor war er Professor an der ETH.

Der Vortrag war sehr interessant, einige bemerkenswerte Dinge möchte ich hier in Auszügen wiedergeben.

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Nachwehen Unifest


Der heutige Tag war doch reichlich verpeilt. Um 15 Uhr hab ich es dann endlich aus dem Bett geschafft. Die Tatsache wikt weniger dramatisch, wenn man bedenkt, dass wir Securities bis um 5 Uhr morgens Schicht hatten. Letztendlich war ich dann gegen halb Sieben im Bett.

Der größte Teil des Festes verlief recht ruhig. Moritz und ich waren die meiste Zeit entweder zum Bewachen irgendwelcher Notausgänge oder als mobile Einheit im Innenbereich im Einsatz. Das spektakulärste war eine Schnapsleiche, die wir aufwecken und vom Gelände begleiten mussten. Ansonsten wurden wir von ein paar Leuten angesprochen, die entweder wissen wollten, wo der Drum & Base bereich ist, oder ob man in der Disco rauchen darf. Unsere “Security” T-Shirts wurden von ein paar Leuten kommentiert und zwei Personen wollten sogar ihre T-Shirts mit uns tauschen, eine davon weiblich. ;-)

Nachdem wir um 5 Uhr alle Leute vertrieben hatten, und uns dem auch für uns gemütlicheren Teil des Tages widmen wollte, wurde es nochmal aufregend. Eine Person kam auf uns zu und fragte uns, ob wir vielleicht ein paar Tempos hätten, um seinen Freund zu verarzten. Tempos hatten wir zwar keine, dafür aber einen ganzen Trupp Sanitäter, die sich dem verletzen angenommen hatten. Besser gesagt, den beiden verletzten. Dem einen mit der dicken Lippe, der fröhlich vor sich hinblutete, und dem anderen, mit der dazu passenden, aufgeplatzen Hand – zumindest die Frage, wer wen geschlagen hat, war somit recht schnell geklärt.

Jedenfalls bestand der Geschlagene darauf, Anzeige bei der Polizei zu erstatten – also riefen wir die Polizei, die auch prompt kam. Nun kommt das eigentlich interessante an der ganzen Geschten: Die 2 Polizisten hatten ein Kamerateam der ARD mitgebracht(sic!) die auch sofort mit Filmen anfingen. Dies gefiel dem Schlagenden und seinem Kumpel, der daneben stand dann doch etwas weniger und es wurde nochmal etwas lauter. :-) Nachdem die Polizei die Aussage aufgenommen hatte, und wir den wild-um-sich-fuchtelnden Kumpel des schlagenden von der Kamera weggezogen hatten, kehrte wieder Ruhe ein und auch wir kamen zu unserem wohl verdienten Feierabendbier.


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